Mittwoch, 20. Juli 2016

9. Tag: Traumwetter!

Schon bei der Abfahrt vom Hotel zeigt sich das Wetter an diesem Dienstag von seiner besten Seite.

Elie (4)

Das ist kein Leuchtturm. Zumindest ist dieses Gebäude offensichtlich nicht fürs Aussenden von Licht vorgesehen. Eher als Funkfeuer, das heutzutage viel mehr zur Orientierung der Schiffe dient, als herkömmliche Leuchttürme.

Elie (3)

Elie (2)

Der felsige Strand ist vulkanischen Ursprungs.

8. Tag: Elie - Fischerdorf an der Nordsee

Ein besonders malerischer Ort, den ich auf Anregung des Hoteliers ausgesucht habe. Er ist wie ich Hobbyfotograf und verfasst nebenbei Reiseführer und Artikel für Zeitschriften.

Sein Tipp war wirklich Klasse. Auch hier war der vielfältige Blick aufs offene Meer besonders faszinierend.

St. Andrews - Wiege des Golfsports

Vom Golfsport ist im Ort selbst nichts zu sehen. Dafür ist der Blick auf die Nordsee von der Uferpromenade aus recht schön.

7. Tag - Sonntag

An diesem Sonntag überwiegen beim Wetter die Grautöne. Gut, dass es schon kurz außerhalb von Edinburgh auch viel Grün gibt.

Montag, 18. Juli 2016

Loch Lomond - südliches Ende

Die Lochs sind fast alle länglich und schmal. Hier endet der südliche Teil von Loch Lomond.

Arrochar mit Schiffsanlegestelle

Die Bedeutung der Schiffahrt an dieser Stelle des Loch Long ist vermutlich gering.

Zwischenstopp - Loch Long

Arrochar liegt am Rand von Loch Long. Es gibt sogar einen winzigen Hafen dort.

Loch Lomond

Dies ist der See Lomond, auf schottisch eben Loch Lomond.

6. Tag - Loch Lomond National Park

An diesem Samstag führt mich mein Weg in den "Loch Lomond National Park". Leider ist das Wetter selbst für schottische Verhältnisse sehr bescheiden.

Sonntag, 17. Juli 2016

Abendliches Bedäufnis

...gab es keines, aber einige wirklich schmackhafte Ales aus dem gut sortierten Discounter (z. B. Lidl!),  waren ein willkommener Abendtrunk auf dem Hotelzimmer.

Falschparker-Rabatt

Immerhin zahlt man nur die Hälfte, nämlich 30 £, wenn man wie ich, innerhalb von 14 Tagen die PCN (Penalty Charge Notice) begleicht. Man muss nur die angegebene Telefonnummer anrufen, die vom sprechenden Computer geforderten Daten, wie Kreditkartennummer etc. auf der Smartphone-Tastatur eingeben und der Fall ist erledigt.

Falsch Parken ist teuer!

Wenn man gegenüber dem Hotel dieses kleine Schild an der Hausmauer übersieht, kostet das Parken am Straßenrand deftige 60 £.

Whitelee Moor

Der positive Aspekt der Grenze ist dieses Naturschutzgebiet.

Englisch-Schottische Grenze

Wenig überraschend sieht sie auf englischer Seite so aus...

Schottische Seite der Grenze

Dieser überdimensionale Grenzstein markiert das Ende des schottischen Landesteils von Großbritannien.

Grenze zwischen Schottland und England

Sie verläuft hier quer über einen menschenleeren Höhenzug.

Jedburgh Castle Jail

Das Gefängnis, das zum Schloss von Jedburgh gehört. Das Jedburgh Castle selbst war nicht aufzufinden,  möglicherweise wurde es damals zerstört.

Jedburgh

Offenbar existiert vom Jedburgh Castle nur noch der imposante Gefängnisbau. Was von außen pittoresk wirkt, war von innen zur damaligen Zeit sicher sehr ungemütlich!

Melrose

Der Regen war nicht sonderlich intensiv, aber nur durch kurze Wolkenlücken unterbrochen.

River Tweed bei Melrose

Diese Brücke, die unübersehbar einem römischen Viadukt ähnelt, führt bei Melrose über den Fluss "Tweed".

Borthwick Castle

Eines von unzähligen in idyllischem Abseits gelegenen Schlösschen. Meistens sind sie in Privatbesitz und die Zufahrt ist so schmal, dass man selbst mit einem Kleinwagen nur direkt am Objekt wenden kann. Da will man dann doch lieber nicht stören...

Freitag, 15. Juli 2016

5. Tag - auf dem Weg nach Melrose

Der heutige Tag war als regnerisch vorhergesagt. Immerhin war es am späten Vormittag noch trocken, aber stark bewölkt.

Auf dem Weg von Edinburgh nach Melrose gab es diesen kurzen Abstecher zum Borthwick Castle, das von Kuhweiden umgeben ist.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Scone Palace in Perth

Weil es in der Stadt Perth leider nur wenig Historisches zu sehen gibt, endet dieser Tagesausflug am Scone Palace, das am Stadtrand von Perth liegt. Auch hier wären für die Besichtigung deftige 11,50 £ zu entrichten gewesen. Quasi zum Glück war das Haus bereits geschlossen.

Stirling Castle

Eher Burg als Schloss, erhebt sich die Festungsanlage über der pittoresken Stadt Stirling. Wegen des horrenden Eintrittspreises von 14,50 Pfund und der späten Stunde fiel mir der Verzicht auf eine Innenansicht nicht schwer.

Falkirk-Wheel - der Oberlauf

Hier mündet der obere Teil des Kanals in die Hebeanlage, die gleichzeitig auch absenkt. Wie beim Riesenrad halt auch...

Falkirk-Wheel - Gesamtansicht

Das eigentliche Hebewerk ist nur der vordere Teil. Der Rest sind Betonpfeiler, die sich der Stahlkonstruktion stilistisch annähern.

Falkirk-Wheel - das Funktionsprinzip

Vielleicht nicht die beste, wohl aber eine der genialsten Konstruktionen eines Schiffshebewerks.

Das Falkirk-Wheel in Aktion

Gerade senkt sich die hintere Gondel samt Touristen-Schiff. Danach öffnen sich die Tore, übrigens nach unten, und das Schiff fährt in den unteren Teil des Kanals ein.

Tag 4 - das Falkirk-Wheel

Hierbei handelt es sich nicht um eine Art Rad im üblichen Sinne, sondern um die einzigartige Ausführung eines Schiffshebewerks, welches zyklisch funktioniert. Man kann es sich ungefähr wie ein Riesenrad mit nur zwei Gondeln vorstellen.

Das Hebewerk verbindet nahe der Ortschaft Falkirk zwei Abschnitte des schottischen Kanalnetzes. Sowohl davor als auch danach gibt es zahlreiche Schleusen. An dieser Stelle konnte der Höhenunterschied offensichtlich nicht mehr auf diese einfache Weise überwunden werden - ein Schiffshebewerk musste her!

Eine beeindruckende Konstruktion, die heutzutage überwiegend von Freizeit-Schippern genutzt wird und eine willkommene Touristenattraktion darstellt.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Schottische Spezialitäten

Sind in den Discount-Märkten dünn gesät. Zum Beispiel ist Guiness bekanntlich eine irische Biermarke.

Dennoch waren diese insgesamt britischen "Nährmittel" für die Gestaltung einer exotischen Brotzeit durchaus geeignet.

Scottish Eggs

Nennt sich diese Spezialiät, die ich im Lidl-Supermarkt von Kirkcaldy entdeckt hatte. Ein hart gekochtes Hühnerei, einebacken in einen Teigmantel. Schmeckt gut und ist sehr nahrhaft.

Musikalienhandel in Kirkcaldy

Diese Bezeichnung ist angesichts des winzigen Ladens etwas übertrieben. Jedenfalls wirkt das Geschäft ganz heimelig.

Die Polizeistation in Kirkcaldy

Ein repräsentatives historisches Gebäude, nicht zu protzig, von eher schlichter Schönheit.

Kirkcaldy - ein Sakralbau

Auch Kirche genannt.

Kirkcaldy - die Partnerstadt von Ingolstadt

Ehrlich gesagt gibt es nicht allzuviele Sehenswürdigkeiten in Kikcaldy. Einen echten Ortskern bzw. eine Stadtmitte konnte ich nicht finden (lat. Centrum = Mitte). Na ja, wahrscheinlich leben viele nette Leute dort, vornehmlich Schotten. Sonst hätte es die Städtepartnerschaft wohl nie gegeben.

Autobahnbrücke

Habe sie heute zweimal benutzt - für Hin- und Rückfahrt.

Drei Brücken führen über den Firth of Forth

Zumindest werden es bald so viele sein. Über diese hier fährt nur die Eisenbahn. Parallel dazu verläuft die Autobahnbrücke, die aus neuerer Zeit stammt. Eine weitere Brücke befindet sich gerade im Bau.

Erste Ausfahrt an den Firth of Forth

Kurz nach der Ankunft am der riesigen Flussmündung ins Meer gab es ein paar kräftige Regenschauer. Weil das Wetter in Schottland sehr wechselhaft ist, gibt es angenehmer Weise nicht nur plötzliche Wetterverschlechterungen, sondern auch kurzfristige Besserungen.

Firth of Forth Railway Bridge

Die vermutlich weltberühmte Eisenbahnbrücke übetspannt hier kühn den Firth of Forth.

Raus aus Edinburgh!

Natürlich nur für die Dauer eines Tagesausflugs. ;-)
Von Edinburgh hatte ich die letzten zwei Tage einiges gesehen und weil deswegen die Fußsohlen in hellen Flammen zu stehen schienen, war es heute an der Zeit, mit dem Erkunden des Umlands zu beginnen.

Da die Buchung des Wagens gestern Abend via Internet nicht funktioniert hat, war ich gezwungen, das Fahrzeug per "Walk away" zu mieten. Dadurch verdoppelte sich der Preis beinahe.

Weil ich endlich ein Auto wollte und keine Lust hatte, noch Zeit mit dem Thema zu vergeuden, hab' ich die Zähne zusammen gebissen und den Mietvertrag unterschrieben, nach dem ich einen Nachlass von 100 £ heraushandeln konnte. Man gönnt sich ga sonst nichts...

Ich hatte mir einen Opel Corsa ausgesucht, der in Großbritannien bekanntlich unter der Marke Vauxhall läuft. Kein besonders schönes Auto, aber zweckmäßig, sparsam und mit tadellosen Fahreigenschaften. Einen "Japaner" wollte ich partout nicht, die sind nämlich alle potthässlich!

Besonders spannend war mein Erstkontakt mit dem Linksverkehr. Daran gewöhnt man sich schnell, nur die Abschätzung der Fahreugabmessungen, vor allem nach links, gestaltet sich schwierig.

So sind inzwischen sowohl die vordere als auch die hintere linke Felge schon ziemlich verschrammt. Zum Glück rechtfertigt sich der astronomische Mietpreis durch eine Zusatzversicherung, die solche Schäden abdeckt. Zumindest hatte ich das so verstanden...

Dienstag, 12. Juli 2016

Edinburgh, Altstadt mit Whisky-Läden

Die gibt es hier zuhauf. Aus Whisky hab ich mir noch nie was gemacht, aber die zugleich angebotenen schottischen Biere wären durchaus eine Versuchung wert.

Museum Edinburgh (Innenhof)

Die Straßenlaterne befindet sich definitiv nicht an der "Princes Street". Es handelt sich lediglich um ein Museumsstück!

Museum of Edinburgh

In Edinburgh gibt es zahlreiche Museen. Der Eintritt ist erstaunlicherweise kostenlos. Allerdings wird stets unübersehbar auf die Möglichkeit einer Spende hingewiesen.

Arthur's Seat mit Blick auf den Firth of Forth

Von dort oben ist die Mündung des Flusses "Firth of Forth" ins Meer wunderbar zu sehen.

Arthur's Seat - der Gipfel

Das erfolgreiche Erklimmen des Gipfels wird durch einen gigantischen Rundblick belohnt.

Arthur's Seat voraus

Nach dem Überwinden einer vorgelagerten Bergkuppe gerät der "Sitz von Arthur" ins Blickfeld.

Arthur's Seat - der Aufstieg

Es geht steil nach oben!